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Für ein Kurzfilmprojekt meiner Semesterstufe war es zwingend notwendig einen Kamerawagen zu bauen. Ziel dabei war es eine möglichst große Laufruhe zu erzielen und gleichzeitig die Kosten für den Bau des Dollys möglichst gering zu halten. Die Entscheidung fiel auf ein schienenbasiertes, leicht zerlegbares System. Der Bau des 75 € Indie-Dollys konnte an einem Nachmittag durchgezogen werden.
Am Ende des Videos gibt es einige Test Szenen:
How to build it:
Bretter und Latten für die Plattform |
Als Schienen dienen Kunststoff Abflussrohre. Um diese miteinander zu verbinden werden Kupferrohre mit kleinerem Durchmesser an den Verbindungsstellen zwischengesteckt. |
für die Rollen musste ein altes Paar In-Liner herhalten |
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Winkel für die Radaufhängung |
um den richtigen Abstand der Rollen zum Winkel einzustellen werden einige Unterlegscheiben verwendet |
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mit Holzschrauben wird der Winkel auf der Unterseite angebracht |
…noch einen alten Bürostuhl auf den Wagen montiert und fertig! |
ganz wichtig: Kuchen für die richtige Motivation beim Basteln! |
Mit dem Kameradolly sind recht ruhige Fahrten möglich. Allerdings ergeben sich bei sehr unebenem Boden einige Schwierigkeiten. Um gegen leichte Kamerawackler auf beispielsweise geteerten Straßen anzukämpfen, empfiehlt es sich einen alten Tepich unterzulegen.
Einsortiert unter: Fotografie, how to | Schlagwörter: Bauanleitung, Beleuchtung, how to, Portrait, Starburst 144
Was haben 8 Leuchtstoffröhren, eine zersägte Holzplatte und 15 m Kabel gemeinsam?
Der Starburst 144 ist eine in Eigenkration entstandene, sternförmige Beleuchtung. Ich plane ihn zur Portraitfotografie einzusetzen um damit zwei interessante Effekte zu erzielen. Zum einen wird das Model sehr gleichmäßig ausgeleuchtet und somit Schatten im Gesicht stark reduziert, zum anderen ergibt sich eine eizigartige Reflektion in den Augen. Viele Fotografen behaupten, dass sich Leuchtstoffröhrenlicht nicht zum Fotografieren eigenet (um einen meiner Profs zu zitieren: “Verwendet ja nicht so ein Scheißlicht!”). Mein Ansatz für dieses Portraitprojekt ist es eine befremdliche Lichtatmosphäre zu schaffen. Der unvermeidliche Grünstich der sich bei Leutstoffröhren ergibt, wird nachträglich mit Photoshop bekämpft.
How to build it:
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Zum Einsatz kommen acht 590 mm lange 18 W Leuchtstoffröhren. Um keine zusätzlichen Schwierigkeiten mit der Farbtemperatur zu bekommen sollte man darauf achten acht identische Röhren, welche die gleichen Weißwerte liefern zu verwenden.
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Um die Röhren zu befestigen werden je zwei zusätzliche Löcher in das Gehäuse gebohrt und ein Verbindungsblech angeschraubt.
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Die Holzplatte (18mm, Fichte) wird mit der Stichsäge auf 400 x 400 mm zugeschnitten und bekommt ein 160 mm breites Loch verpasst (außreichend Platz um die Beleuchtung evtl. einmal mit einem größeren Objektiv einer Filmkamera einsetzen zu können).
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Mit Holzschrauben werden die Gehäuse befestigt.
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Alle 8 Leuchten werden parallel geschaltet. Die Klemmen weden in einem der Gehäuse untergebracht. Somit ergeben sich 14 Kabel die in einem Gehäuse zusammengeführt werden müssen. Um die Kabel beim Transport vor dem Ausreißen zu schützen werden diese nicht am Außenrand oder am Objektivloch verlegt. Als Stromanschluss dient ein herkömmliches Geräteanschlusskabel mit Schukostecker.
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Einige Beispielportraitbilder gibt es in den nächsten Wochen hier zu sehen.











